Trubel ohne Ende…

Endlich, ja endlich schaffe ich es mal wieder, etwas zu schreiben. Das letzte Mal, als Charlotte 1 Woche alt war, jetzt sind wir schon seit 3 Monaten zu fünft!

David hatte die Woche nach der Geburt frei und hat sich dann den Jahres-Resturlaub ans Ende des Jahres gelegt – hatte somit ab dem 10. Dezember frei. Aber kurz nach dem letzten Blogeintrag fing die turbulente Zeit auch schon an:

Ich war zwar relativ schnell wieder fit und auf den Beinen (was Mamas und Schwiegermamas ja immer gar nicht verstehen können… :-) ), aber Marlene war 3x hintereinander ziemlich krank: hohes Fieber, jedes Mal Antibiotikum, mal waren’s die Ohren, mal der Hals. Damit waren die Nächte nicht mehr wirklich existent, obwohl Charlotte eigentlich ganz gut schlief…

Damit waren wir in etwa beschäftigt, bis David seinen Urlaub hatte. Dann fing Charlotte an… Sie war bisher sehr ruhig, schlief viel, absolut “pflegeleicht”. Doch plötzlich schlief sie ohne jeden Rhythmus: Mal klappte es Abends um 9, dass sie schlief, meist um halb 12, aber auch hin und wieder erst um halb 2, halb 3 oder sogar erst um 4! David uns ich haben uns tapfer abgewechselt mit schlafen, aber so nicht sonderlich viel vom Urlaub gehabt. Wenn sie wach war, hat sie eigentlich am laufenden Band geweint, so dass ich mich schon gefragt habe, ob ich nicht doch ein Schreikind habe. Zu beruhigen war sie nur auf dem Arm – wohlgemerkt, wenn man herumgelaufen ist…  Aber so etwas ist ja zum Glück nicht von allzu langer Dauer – auch wenn es einem wie eine Ewigkeit vorkommt, wenn man gerade drin steckt.

Kaum schlief Charlotte wieder normal und gebrauchte ihre Stimmbänder in normalem Maß, ging es bei mir los. Kurz nach Weihnachten hatten wir ein leckeres Raclette bei uns, von dem ich aber nichts essen konnte, da es mir so übel war und ich starke Rückenschmerzen hatte. Schon in den beiden Nächten zuvor war ich davon aufgewacht, aber an dem Abend musste ich dann doch noch schnell zum Arzt. Der entdeckte einen Harnwegsinfekt und mit dem Antibiotikum waren die Schmerzen auch weg. Kaum war die Schachtel aber leer (nach 5 Tagen) waren die Schmerzen wieder da – doch der Hausarzt wusste auch nicht, woher sie kamen. Anfang Januar haben wir dann auch einmal Abends den ärztlichen Notdienst geholt, weil ich es nicht mehr ausgehalten habe. Doch der empfahl nur Paracetamol und Tropfen gegen die Übelkeit (die ich dann wegen des Stillens gar nicht nehmen durfte…) So habe ich mich dann die Nacht über Wasser gehalten, doch auch am nächsten Tag hat der Hausarzt nichts gefunden und mir “Bullrich Salz” empfohlen. Nach dem Feiertag (6.1.) wollte er dann mal einen Ultraschall machen. Dazu kam es dann aber nicht mehr, da mich David am 6. mit unglaublichen Schmerzen in die Klinik gefahren hat (Wehen sind dagegen erträglich!). Die haben mich dann gleich eine ganze Woche dabehalten: Gallenkolik (wegen Gallensteinen) und Bauchspeicheldrüsenentzündung mit der Empfehlung einer OP der Gallenblase. Ich war dann eine gute Woche zu Hause, hatte einen OP-Termin für den 29.1. und hatte aber zwischendrin immer wieder – erträgliche – Schmerzen, obwohl ich kaum noch etwas gegessen habe. Heute vor 1 Woche waren die Schmerzen dann nicht mehr erträglich und wir waren wieder in der Klinik – und … tadahh… sie haben mich wieder dabehalten. Allerdings wurde so der OP-Termin auch auf Dienstag vorgeschoben und ich bin jetzt seit Donnerstag Abend wieder zu Hause.

Wir haben in der ganzen Zeit wunderbare Hilfe von meiner Mutter gehabt, die fast jeden Tag bei den Kleinen war, von Davids Mama und von etlichen aus unserem Hauskreis, die entweder David Abends beim Kinder-ins-Bett-bringen unterstützt haben oder leckeres Mittagessen gekocht haben. DANKE!!!!!

Ich hoffe sehr, dass jetzt bei uns ein bisschen “Alltag” einkehren kann und wir uns als “Fünfer-Familie” mal richtig zusammenfinden. Dazu muss ich jetzt noch ein bisschen fitter werden, aber ich merke, wie es jeden Tag besser geht.

Charlotte BauchCharlotteRollbrettPaulMarlene