Warum ein Besuch im Freibad eine gute Sache ist – und warum Kinder danach schlecht einschlafen

Zum ersten Mal waren wir mit Paul und Marlene im Freibad. Seltsamer Weise hat es sich bisher noch nie ergeben: Entweder wir hatten keine Zeit, keine Lust oder das Wetter hat nicht mitgespielt. Eltern mit kleinen Kindern kennen mindestens 1.000 Gründe um nicht ins Freibad zu gehen…

Heute waren alle Voraussetzungen erfüllt: Endlich Sommer, Marlene rechtzeitig aus dem Mittagsschlaf aufgewacht, Paul gut gelaunt und nach zwei heißen Tagen waren auch Papa und Mama endlich weichgekocht. Für Paul war es ein Erlebnis, Marlene war das ganze Wasser irgendwie suspekt und Papa und Mama waren erstaunt darüber, wie lange sich so eine 50m-Bahn hinziehen kann.  Es war also eine gute Sache – wir hatten schließlich alle Spaß und die Kinder sollten nach so einer Badeaktion ja eigentlich auch gehörig müde sein. Sagt man ja so.

Warum also schlafen Kinder danach schlecht ein? Paul wollte nicht schlafen, Marlene wollte nicht schlafen. Nachdem er eigentlich schon schlafen sollte, musste er nochmal weinen und getröstet werden. Das klang dann so:

Paul: (heult)

Papa: Was ist denn los?

Paul: Muss in Mamas Bett schlafen.

Papa: ???

Paul: (heult)

Papa: Aber das ist Mamas Bett. Wenn du da schläfst, hat Mama keinen Platz zum schlafen.

Paul: Mama andere Seite schlafen.

Papa: Aber da schläft doch Papa.

Paul: Papa Boden schlafen.

Papa: ???

Paul: (heult)

Also musste Paul in den Schlaf gestreichelt werden. Manchmal muss das eben auch bei großen kleinen Jungs sein…

Marlene war einfach fröhlich und saß wach im Bett. Da es manchmal einfach unmöglich ist, sie zum Schlafen zu bewegen, durfte die Kleine noch ein bisschen in Küche und Wohnzimmer spielen. Bis vor ein paar Minuten. Jetzt schläft sie endlich.

Warum das so ist?

Keine Ahnung.

Aber schön war es trotzdem.