Ausgeschlafen?

Gar nicht so schlecht, im Bett...
Gar nicht so schlecht, im Bett...

Seit jetzt fast zwei Wochen schlafen die zwei Kleinen morgens aus. Wer keine Kinder hat, kann wahrscheinlich kaum nachvollziehen, was das für uns bedeutet. Wer dagegen Kinder hat, wird jetzt neugierig werden, mit den Augenbrauen zucken und kritisch fragen: “Was heißt “Ausschlafen”?” Es soll ja Eltern geben, für die alles nach 6 Uhr morgens schon dazu zählt.

Bei uns heißt Ausschlafen wirklich ausschlafen. Das Ausschlafen, das teilweise schon unter  Verschlafen läuft. Das Ausschlafen, das Mama Sonntag morgens im Bett aufschrecken lässt um dann den ausschlafenden Papa mit einem Zischen weckt: “Weißt du wie spät es ist? Halb 9! Und ich hör’ die Kinder nicht. Da muss was passiert sein!”. Das Ausschlafen, das mich inzwischen morgens um sieben aus einer noch schlafenden Wohnung schleichen lässt. Oder das Ausschlafen, das dafür gesorgt hat, dass wir am letzten Sonntag erst um halb elf angefangen haben zu frühstücken.

Neidisch?

Ich wäre neidisch.

Definitiv.

Also, wie haben wir das hinbekommen? Eigentlich ist das ganz einfach: Beide Kinder in den Kindergarten schicken oder andere Termine auf den Vormittag legen! Seit die beiden jeden Morgen eigentlich gegen halb neun im Kindergarten sein sollten, wird mindestens bis kurz nach 8 geschlafen. Gibt es um halb elf einen Arzttermin, schläft Paul bis um viertel vor 10 und muss dann geweckt werden. Plant man Sonntags in die Kirche zu gehen, schlafen beide so lange, dass man doch lieber die Variante mit dem entspannten Sonntagsfrühstück um halb elf wählt.

Übrigens: Heute gab es keine Termine. Ich habe mich früh und leise aus der Wohnung geschlichen, weil Mama endlich, endlich einmal mit den Kindern ausschlafen wollte. Lene ist um kurz vor sieben aufgewacht.
Wir werden also für morgen früh wieder einen Termin ausmachen. Irgendwelche Vorschläge?