Uuuuund… ACTION!

Nachdem Paulchen fast drei Wochen durchgeschlafen hat, wacht er nun so langsam auf.
Wir lernen kennen:

  • Nächte mit 2 Stunden Schlaf am Stück
  • Essen mit Schichtplänen (Erst Judith, dann David, abwechselnd Paul schaukeln)
  • Einarmiges Spülmaschinen ausräumen und Tisch decken
  • Komplette Ahnungslosigkeit was ihm nach Füttern, Wickeln, Schaukeln, Schlafen, Musik hören, … sonst noch fehlen kann.

Was wir bisher noch versuchen zu vermeiden sind so aufwändige Dinge wie Autofahren gehen, beim Schleudergang auf die Waschmaschine stellen oder Fön unter das Bett legen. Noch haben wir ein klein wenig Stolz. Fragt sich nur wie lange noch…

Aber sonst? Wenn er dann mal zufrieden im Arm oder noch besser im Bett liegt und seine Grimassen schneidet, dann ist das alles vergessen. Ganz ehrlich.

Was Paulchen übrigens schon alles erlebt hat:

  • Ausflug in die große Stadt: Man lernt ja ganz anders mit der Zeit umzugehen. Paulchen füttern, parallel dazu schon den Kinderwagen ins Auto packen, die Baby-Erste-Hilfe-Tasche richten. Nach dem letzten Schluck wird der jetzt schlafende Paul direkt in’s Auto verfrachtet und los geht’s. Jetzt läuft die Zeit, wir haben ca. 3 Stunden für die Fahrt nach Stuttgart (30 min.), Suchen eines Kinderschlafsacks und Strupfhosen bei H&M (15 min.), C&A (15 min.), Korbmeyer (10 min.) und Baby Walz (30 min.), Rückweg zum Auto (20 min.) und Fahrt nach Hause (30 min.). Passt. Geht doch alles!
  • Schneespaziergang: Mittwoch sind wir mit dem neuen Kinderwagen und Paul durch ca. 30 cm. Neuschnee spaziert. Gerutscht. Gestolpert. Fazit: Paul hat den Schnee verschlafen und Papa hatte dicke Arme vom Kinderwagenschieben.
Von PAUL ist da!
  • Jahrhundertsturm: Hat Paul vollständig verschlafen. Dafür am nächsten Tag seinen Kinderwagen bekommen…
  • Einkaufen im Supermarkt: Uns war noch nie aufgefallen wie laut und hektisch so ein Supermarkt eigentlich ist. Paulchen hat es gemocht, zumindest hat er tief geschlafen.